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U19: Der Stolz überwiegt - Hannover 96

Zusammenhalt nach dem 0:5.

Stolz und nur ein bisschen TraurigkeitMarcus Sorg, aktueller U19-Trainer des DFB, brachte es auf den Punkt. "Das haben die Jungs nicht verdient", sagte er und meinte damit die A-Junioren von Hannover 96, die gerade im Finale um die Deutsche Meisterschaft mit 0:5 gegen die TSG Hoffenheim das Nachsehen hatten. Und in der Tat, so deutlich zugunsten der Kraichgauer lief das Duell der beiden Nachwuchsteams wahrlich nicht. Besonders in der ersten Halbzeit hatte 96 eine spielbestimmende Phase, in die aber ausgerechnet die Führung der Hoffenheimer fiel. Der zugegeben wunderbar geschossene Freistoß von Özkan war dann ein erstes Indiz dafür, dass sich die Elf von Chefcoach Daniel Stendel ihren großen Traum an diesem Tag nicht würde erfüllen können. Denn der Rückstand verfehlte seine Wirkung nicht, die Gäste waren fortan das reifere und strukturierter spielende Team, während die jungen Roten zwar kämpften, besonders in der Offensive aber viel zu selten ihre gefürchteten Qualitäten zeigen konnten. 

Immer am LimitEs gab in Durchgang zwei noch zwei Momente, in denen sich 96 noch einmal in dieses Spiel hätte zurückschießen können. Es stand bereits 2:0 für die TSG, als Bähre und Krottke zwei hervorragende Torchancen hatten, die aber beide ungenutzt blieben. "Wäre der Anschluss gefallen, hätte er vielleicht noch einmal Kräfte freisetzen können", sagte Stendel hinterher. Den Hinweis auf die körperlichen Ressourcen gab der 96-Coach dabei nicht ohne Grund. Es war Hannover deutlich anzumerken, dass die Saison lang und der in jedem Spiel betriebene Aufwand hoch war. "Die Jungs haben immer am Limit, zuweilen über dem Limit gespielt. Das hat man heute leider gemerkt", erklärte der frühere 96-Stürmer, warum schon ab der 60. Minute zu behandelnde Krämpfe keine Seltenheit waren. 

14.200 Fans waren gekommen, die für eine tolle Saison großen Applaus spendeten. 

Vizemeisterschaft ein RiesenerfolgDass die hannoversche U19 irgendwann nichts mehr zuzusetzen hatte, begünstigte das deutliche Ergebnis, das Hoffenheim in der Schlussphase herausschoss. Trotz der Eindeutigkeit, die diese Partie am Ende begleitete, ist sie nicht geeignet, die Gesamtsaisonleistung von Stendel und seiner Mannschaft zu schmälern. Diese Erkenntnis war offenbar auch schon kurz nach dem Schlusspfiff bei den 96ern angekommen, hörte man doch das Wort "Stolz" bei jedem, der befragt wurde. Sie waren stolz auf die Saison, stolz auf die Mannschaft, und besonders die Spieler waren stolz darauf, Teil dieses Teams gewesen zu sein. Und tatsächlich dürfen sie, nein, müssen sie es sogar sein. Die A-Junioren von Hannover 96 haben zwar das Meisterschaftsfinale verloren, gleichzeitig haben sie aber den Titel "Deutscher Vizemeister" gewonnen und das ist mehr, als im NLZ vor Beginn der Spielzeit jeder geglaubt hatte.mi 

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Authors: Hannover96

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